Donnerstag, 30. Dezember 2010

Tiere leiden unter dem Krach der Silversterknaller

Diese Jahr hatte noch eine Überraschung für uns bereit. Nachdem wir eine sehr kranke,heimatlose Katze  am 1. Weihnachtsfeiertag zum Tierarzt brachten und sie nun aufgenommen haben, geschah schon wieder einem Tier ein Unglück.
Gestern in den späten Abendstunden krachten in naher Umgebung Feuerwerkskörper und es gingen mehrere Raketen in die Luft. Kurz darauf kam ein völlig verstörter Hund auf unser Grundstück, er sprang von einem hohen Scheehaufen verzweifelt über unseren Zaun und raste auf uns zu. Wir waren gerade beim Schee schieben.
An vielen Stellen war das Fell verbrannt und der Hund verletzt. Er war völlig in Panik,
er nahm nicht mal unsere 4 Weißen Schäferhunde  zur Kenntnis.

Wir schnappten uns den Hund, es war ein Setter, der sich in seiner Not an uns drückte und auch brav im Auto mit zum Tierarzt fuhr.
Unser Tierarzt behandeltel die Wunden und fand auch den Chip, er kannte die Eigentümer und rief sie an. Nach einer halben Stunde trafen sie ein. Das Ehepaar waren überglücklich und dankbar ihren Hund wieder zu haben und erzählten uns, daß sie auf einem Spaziergang waren und Jugendliche Knaller nach dem Hund geworfen hatten,  der sich darauf hin losriß und davon lief.

Fazit aus der Geschichte ist, dass nicht nur Menschen durch die Knallerei Hörschäden, Verbrennungen und andere Verletzungen erleiden.
Tiere werden durch das Feuerwerk in Panik versetzt.

Liebe Tierbesitzer, schützen Sie ihre Hunde oder Katzen vor einer Silvesterneurose und treffen Sie zeitig genug Vorsichtsmaßnahmen.

 Versuchen Sie Ihre Tiere in "knallfreien Zonen" unter zu bringen. Vor Stallungen und Privathaushalten mit Tieren sollten überhaupt keine Knaller gezündet werden.
In der Silvesternacht sollten Haustiere nicht allein gelassen werden.

Ich wünschen allen Lesern ein glückliches und gesundes neues Jahr und  alle Tieren,dass
sie den  letzten Tag des Jahres gut überstehen.
Elke Borsich
http://www.einklick.info

Sonntag, 26. Dezember 2010

Die Weihnachtsgeschichte eines einsamen, schwerkranken Katers


1. Weihnachtsfeiertag,
es sollte ein gemütliches Frühstück unter dem Weihnachtsbaum werden.
Die Gans bruzelte im Backofen und im Raum lag der Weihnachtsduft unserer Räuchermänchen. Aber leider war es kalt...die Olheizung war ausgefallen. Im Heizungsraum starteten wir mehrere Versuche, den Heizkessel wieder in Gang zu setzen, vergebens.
Da sahen wir oben auf den Ölbehältern ein jammervolles Bild...eine Katze, total
 verängstigt, klapperdürr und mit geschwollenen Augen, stark laufender Nase, sie sah uns  mit angstvollem Blick an.

Der Heizungsmontuer kam nach Anruf fast sofort, unsere Einfahrt hatte mein Partner schon von 7 Uhr an bis 11 Uhr frei geschaufelt...60m lang und 5 m breit, ein "toller " Frühsport für Rentner.
Nachdem die Ölheizung wieder lief, versuchten wir die Katze ein zu fangen. Gar nicht so einfach zwischen zwei Ölbehältern, aber wir hatten Glück und mit Handschuhen geschützt könnte ich zufassen und das federleichte, total ausgehungerte Tier in die Transportbox legen.
Der Tierarzt wurde angerufen, Dr.Trong aus Meiningen, der auch sofort bereit war in seine Praxis zu kommen, wir danken ihm hiermit noch einmal dafür.
Eine nicht ungefährliche Autofahrt von dem Gebaberg runter nach Meiningen begann, durch Schneewehen und bei Glatteis. Die Straßen waren im oberen Bereicht sehr schlecht geräumt und in Meiningen eine Rutschpartie von Kreuzung zu Kreuzung. Beim Tierarzt angekommen, stellte der Arzt den sehr schlechten körperlichen und gesundheitlichen Zustand des Tieres fest.
Die Katze bekam sofort ein Spritze gegen den Katzenschnupfen und die Lungenentzündung. Das Entwurmungsmittel nahmen wir mit.
Ja, was nur? 
...aber eigentlich gab es nicht wirklich diese Frage, die Antwort stand schon beim Tierarzt fest ...wir haben schon  4 Weiße Schweizer Schäferhunde und bereits 3 zugelaufenene Katzen seit 1996. Alle sind uns ans Herz gewachsen.
Das neue Kätzen ist vielleicht 4 Jahre alt und sitzt nun im Warmen, mit gutem Freßchen und Wasser und spezieller Katzenmilch. Sie ist sehr scheu, aber unser letzer Kater Fuchsie,der im März 2010 in ähnlich schlechten Zustand bei uns Zuflucht fand, räumte sein Katzenzimmer, in dem er immer allein geschlafen hat.
Er ist aber seit langem schon intergiert und verträgt sich mit unseren Hunden und Katzen sehr gut.
 Wir hoffen unser Neuzugang,  dem wir den Namen Bärchen gegeben haben, wird es auch schaffen. Für das arme kranke Kätzchen hat heute Weihnachten begonnen.
Die Tierarztrechnung...oh ho ho.. ist unsere Spende für notleidente Tier.
Helfen auch Sie Tieren in Not und sie werden es Ihnen danken.
Elke Borisch
http://www.einklick.info

Dienstag, 14. Dezember 2010

Möchten Sie Tieren in Not helfen ?


Es geht in diesem Fall nicht um Geldspenden.

Ich möchte eine Gruppe gründen, für notleidende Tiere in Deutschland und versuche mir die finazielle Grundlag zu schaffen.
Aber wie? 

Da kam mir eine Idee, die ich jetzt in die Tat umsetzen möchte:
diese Beiden benötigen keine fremde Hilfe, aber leider ist es nicht bei allen Tieren so.
       Ich suche über das Internet Material über Tiere, Tipps, Gesundheitsratschläge  in alten Kalender oder älteren Büchern...usw.


Haben Sie ältere Zeitschriften, Kalender mit Ratgeber, anderes Informationsmaterial, auch Zitate, über Tiere, speziell über Hunde und Katzen. Aus der Zeit so zwischen 1995 und 2009.
Sie fragen sich sicher...warum älter Zeitschriften o.ä., die Anwort ist sehr einfach, weil neue Kalender wohl kaum verschenkt werden, wenn nicht gerade zu Weihnachten, an Freunde oder Familienmitglieder.
Wenn Sie die Dinge nicht mehr benötigen, spenden Sie sie bitte für oben genannten Zweck. Ich möchte sehen, ob sich meine Idee verwirklichen läßt und werde später
darüber berichten.
Schreiben Sie mir eine E-Mail ich setze mich umgehen mit Ihnen in Verbindung.
Sie bekommen dafür ein kleines Geschenk...Sind Sie neugierig?
Ich würde mich sehr freuen. Elke Borisch
Kontakt:
http://www.einklick.info

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Weihnachtsfeier für Tiere

Weihnachten...Weihnachten steht vor der Tür!

Das Fest der Liebe - heute in vielen Familien das Fest der Geschenke.

So fragte sich schon lange so mancher Tierliebhaber oder Tierfreund, ob er seinem Liebling auch eine Überraschung zu Weihnachten bereiten solle? Oder frißt der liebe Hund das saftige Steak auch einfach nur auf ??
Es haben mittlerweilen Forschungen statt gefunden und die Ergbnisse sind eindeutig:
Tiere freuen sich auch! 
   Nun ist hoffentlich der Bann der Ungewissheit in Fragen Geschenke für unsere tierischen Lieblinge gebrochen.
Auf geht es zum Leckerlie kaufen (vielleicht vom Hundebäcker) oder einen schönen Weihnachtsknochen für Hunde, aber einen der nicht splittert, ein super weiches Hundebett, oder eine praktischen Transportbox für den Flug in den nächsten gemeinsamen Urlaub, Sie nehmen doch Ihren Hund auch mit in den Urlaub!??
Auch ein fetziges Hundegeschirr vielleicht mit Logo von Julius K9 oder eine echte Elchlederleine.

Es gibt viele Möglichkeiten.
     Eine besondere Idee hatte das Tierheim in Eisenach.
Man veranstaltet dort eine Tierweihnachtsfeier. Die Tierfreunde unter den Menschen werden eingeladen diese Weihnachtsfeier zu besuchen.
Am Sonnabend, den 11.12.2010 findest diese im Vereinstierheim, Trenkelhof 2 in Eisenach statt.
Nützliche Geschenke wären Futter-,Sach- sowie Geldspenden. Es ist bereits die 10.Weihnachtsfeier für Tiere und es soll bei dieser Gelegenheit der sanierte Hundezwingerkomplex feierlich eingeweiht werden. Zur Zeit werden 40 Hunde und 70 Katzen sowie Kleintiere artgerecht  betreut.
Um die Vierbeiner auch weiterhin gut versorgen zu können ist das Tierheim auf die Hilfe aller tierliebenden Menschen angewiesen.
Bitte helfen Sie Tieren in Not.
Es gibt viele Vereine und Organisationen die sich gerade in der Winter-und Weihnachtszeit über Senden sehr freuen, für machens Tier bedeutet Ihre Spende dases weiter leben darf.
Wenn Sie in der näheren Umgebung von Eisenach wohnen, besuchen Sie doch den Tierweihnachtsmarkt!
Spenden für Tiere  können Sie z.-B.auch auf der
Seite : http://www.futterverein.de/spenden und

wenn sie noch ein Weihnachtsgeschenk für Ihren Vierbeiner brauchen, schauen Sie auf meine Homepage:  http://www.einklick.info  dort können Sie vor den Kauf einen guten Preisvergleich durchführen und in den neuen 2 Shops auch direkt kaufen. Jede Verkaufsprovision geht als Spende an eine Hilfsorganisation.
Auch dadurch eine Einkauf auf dieser Seite helfen Sie Tieren in Not.
Elke Borisch
http://www.von-dukes-silberberg.de   Zuchtstätte für Weiße Schweizer Schäferhunde

Dienstag, 7. Dezember 2010

Drei Hunde fliegen nach La Palma

Wir sind drei Weiße Schweizer Schäferhunde... ich: Vermont Duke of White Condor, der Chef des Rudels, meine Gefährtin Kora von der Löwengrube und mein
Sohn A.Rex von Duke`s Silberberg und befinden uns kurz vor der Abreise nach La Palma.
http://www.von-dukes-silberberg.de
Unsere Transportboxen hat unser Frauchen auseinander gebaut und im Auto gestapelt, damit wir alle genügend Platz haben. Mitten in der Nacht geht es los, nach Stuttgart zum Flughafen.
Wir sind gut vorbereitet, EU-Pässe mit Foto, nagelneue Hundegeschirre Julius K9, die sehr praktisch sind und noch dazu fetzig aussehen. Alle nötigen Impfungen haben wir erhalten und der Flug wurde schon lange im Voraus gebucht. 3 Hunde auf einmal im Flieger ist nicht so einfach, da nur eine begrenzte Anzahl von Hunden mit fliegen darf.
Unser Herrchen lebt seit einem Jahr auf der Insel, hat sich ein Haus mit Garten gemietet und lernt spanisch, so daß wir ein schönes Quartier haben werden. Auch das ist nicht selbst verständlich...Mieter mit Hunden sind nur bei Hundefreunden gern gesehen!
Die Autofahrt verlief gut, ein wenig langweilig, da es draußen dunkel war. Am Flughafen angekommen war das Parken direkt vor der Eingangshalle sehr praktisch.
Als wir das Gebäude betraten und zum Abfertigungsschalter gingen, staunten die
Reisenden über uns, weil wir nicht bellten und ganz brav sitzen blieben als die Dame vom Schalter die Fotos im Ausweis mit uns verglichen hat(ich denke kaum, daß sie uns wirklich unterscheiden konnte), zwei kleine Hunde standen in der anderen Reihe und bellten wie verrückt. Wir hatten ein besonderes "Leckerlie" bekommen, vom Tierarzt verordnet da mit wir ruhig im Transportraum den Flug überstehen.
(ein Beruhigungsmittel in Drageeform, leicht zu verabreichen und sehr wirkungsvoll.)
Die Boxen wurden sehr gründlich kontrolliert, die Hundebetten raus, alle Hundeleinen unser Spielzeug und was sonst noch drin war. Frauchen war ziemlich aufgeregt, aber dann war es so weit und wir konnten uns in die Transportboxen legen, Türen zu und ganz entsetzlich...wir fuhren über ein Transportband, was fürchterlich rumpelte, ins Ungewisse...nur wir drei Hunde ganz allein, da wurde sogar mir tapferen Rüden ganz komisch zu Mute!
Ja, da stand ich nun als Hundebesitzer und meine geliebten Vierbeiner verschwanden hinter einem großen Vorhang. Mir brach bald das Herz.
So begab ich mich auch zur Abfertigung und bald startete das Flugzeug.

Die Landung verlief gut und die Ankunft in Santa Cruz ebenfalls. Ich hatte befürchtet, mit dem Gepäck und den 3 Boxen etwas ratlos da zu stehen,  aber der Service war super, die Boxen kamen auf einem großen Gepäckwagen und so konnten wir ohne Schwierigkeiten nach Darußen gelangen. Dort wurden wir bereits feudig erwartet und wieder staunten alle Leute. Meine Hunde aber schliefen fast noch, wollten gar nicht aus ihrer "Hütte"  umsteigen ins Auto.
So begann der erste Tag auf La Palma und es folgten 4 Monate auf der wunderschönen  Insel, mit vielen Wanderungen und Erlebnissen.
Fortsetzung folgt.
Elke Borisch   http://www.einklick.info

Montag, 22. November 2010

Hündin rettet Buntspecht das Leben!

Kaum zu glauben, was für ein Bild sich mir vor einigen Tagen  bot. Im Garten waren unsere Hunde und Katzen beim Spielen und Herumtollen , als unser Kater plötzlich los schoß  und da sah ich auch schon den Grund dafür!
Ein großer Buntspecht lag reglos am Boden und dieses unerwartete Freßchen wollte sich unser sonst friedlicher Kater nicht entgehen lassen! Aber da hatte er nicht mit unserer Hündin gerechnet, die schon von klein an einen regelrechten Beschützertrieb für kleinere Tiere entwickelt hat. Sie liebt Katzen, Igel,Frosche  und auch Vögel, allerdings hört die Freundschaft bei Mäusen auf. Ihre Tierliebe  konnte ich nun life mit erleben . Der freßlustige Kater wurde energisch verbellt und trat sogleich den Rückzug an.
Unsere Kora von der Löwengrube nahm den leblosen Specht vorsichtig ins Maul und brachte ihn zu mir, legt ihn auf den Boden und winselte mich kläglich an. So konnte ich den bildschönen Vogel aufnehmen und ins Haus bringen. Er bewegte sich nicht mehr,  aber er lebte noch.
Wir erleben es immer wieder das Vögel trotz  schwarzer Raubvogelaufkleber an den Fenstern, die als  Abschreckung dienen sollen ,  gegen die  Scheiben  unseres Hauses  fliegen.
Ich legte den Specht in eine kleine Kiste, um ihn vor unseren Katzen sicher unter zu   bringen   und hoffte auf sein Erwachen und so  ich war ich richtig  glücklich als dies nach ca.10 Minuten wirklich eintrat. Ich ließ ihn noch eine Stunde abgedeckt in der Kiste damit er sich noch erholen konnte.


Es war ein schönes Bild, als er dann wieder in die Freiheit startete.

     Seit 2 Jahren kommen 7 Buntspechte im Winter zu uns, um ihr Futter zu ergänzen und sind dafür im Frühling und Sommer fleißig an unseren Bäumen beschäftig um Larven und Käfer zu vertilgen.
Nach diesem kleinen Vorspann, nun mein Anliegen an alle Leser.
Der Winter ist da...jedenfall schneit es heute auf der Rhön schon mit herrlichen großen Flocken und der Schee bleibt auch liegen. Es sind nun schon ca. 4 cm und wenn es kälter werden sollte schon eine kleine Grundlage zum zukünfigen Skifahren.
Unsere hier lebenden Wildvögel füttere  ich über das ganze Jahr, wenn auch nur mit kleinen Mengen. Jetzt aber werden die beiden Futterstellen richtig reichlich bestückt.  . Mit Tannenzweigen vor Schnee geschützt können sich  alle Vögel ihr zum Leben nötiges Futter holen...
... und sie kommen in Massen...Spatzen, Finken, Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Kleiber, Specht, Kernbeißer, Amseln  und seit diesem Jahr sogar Eichelhäher.
Bitte errichtet so viel wie möglich Futterstellen für unser Vögel. Sie haben es sehr schwer im Winter und können ohne unsere Hilfe nicht überleben.
Sie erfreuen uns  im Sommer immer wieder mit ihrem Gesang, gebt Ihnen diese Freude die  sie uns bereiten mit Futterhilfe zurück.
Man muß auch nicht immer Meisenknödel oder ähnliches kaufen. Ich habe einige Kokusnußschalen, die ich immer wieder mit selbst angesetzter Fettmasse (Frittefett, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, ein  paar Rosinen und Kokosraspeln) fülle. Es ist in der Menge preiswerter als gekauftes Meisenfutter.
Werdet Ihr die Vögel im Winter unterstützen ?
Gibt es bei Euch  Erfahrungwerte  die man übernehmen könnte ?

 Wenn ja... bitte schreibt einen Kommentar dazu.

 
Elke Borisch   http://www.einklick.info

Samstag, 20. November 2010

Einen Hund als Weihnachtsgeschenk für Kinder ?

Wir befinden uns schon mitten im vorweihnachtlichen Trubel. Geschenke für Familie und Freunde werden gesucht und gefunden. Die Wünsche sind vielfältig aber nicht immer sollten sie um jeden Preis erfüllt werden.

Hier möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die mir voriges Jahr  in der Vorweihnachtszeit passiert ist.
Ich war unterwegs mit meinen 4 Weißen Schweizer Schäferhunden und im allgemeinen ist unsere Gegend ( auf dem Gebaberg in der thüringer Rhön) ruhig und wird von nicht all zu vielen Touristen besucht. Meine Spaziergänge verlaufen so meist ohne Konfrontation mit anderen Hunden oder Wanderern.
Dies-mal war es anders, denn mir kam eine große Familie, 2 Kinder, Eltern und Großeltern auf direktem Weg entgegen. Die Kinder zwischen 5-7 Jahren und deren Aufschrei:
...oh guckt mal so viele, schöne,  weiße Hunde.!!
Meine Vier hatten das wohl verstanden, denn sie setzten sich ordentlich hin und warteten.
Nun wollte man streicheln und blieb stehen...alle hatten Wanderstöcken in den Händen und mir wurde es schon ganz mulmig. So ca. 150 kg Masse im Ernstfall sind für mich ein wenig problematisch, um sie fest am Platz zu halten. Wir kamen ins Gespräch.
Nach einigem Hin und Her gaben die Kinder die Streichelidee auf aber dann kam es:
Oma (typisch, nicht Vati oder Mutti) wir wolle zu Weihnachten einen Hund.  Die Mutter sagte: "kommt nicht in Frage, der Opa meinte, das man an die Schule denken solle" ...Nun folgten Tränen und Gebrüll. Der Vater übernahm die Verhandlung mit der Frage: " Züchten Sie diese Hunde und wann haben Sie wieder Welpen, ich möchte einen Kaufen als Weihnachtsgeschenk für meine Kleinen"
Abgesehen von der Tatsache, daß wir  jedes neue Zuhause für unsere Welpen sehr genau überprüfen stellte sich mir hier eine andere Frage:
Wissen Eltern oder Großeltern was ein Welpe nötig hat, wenn er in seinem neuen Heim ankommt? Er wird ja von seiner Mutter und seinen Geschwistern gnadenlos getrennt.
Er brauch eine Kontaktperson, in den ersten Wochen 3oder4 mal Futter am Tag, wird mit Sicherheit seine ersten Pfützchen auf dem neune Parkett oder Teppich plazieren, von großen Dingen gar nicht zu reden. Er sollte in der ersten Zeit im Schlafzimmer bei seiner Kontakperson schlafen, muß sehr viel Spielen und lernen. Wird Schuhe und ähnliches mit Freude anknabbern usw.

 Auf Anfrage stelle ich gern eine Liste zusammen und schicke diese an interessierte Personen.

In meinem Falle, konnte ich die Familie überzeugen erst mal eine Patenschaft über einen Hund im Tierheim zu übernehmen, um die Kinder mit Tieren vertraut zu machen und deren Verantwortungsbewußtsein  für einen Hund langsam zu entwickeln. Diese Familie hat nach einigen Monaten einen Hund aus dem Tierheim geholt und dem geht es jetzt richtig gut.
Mein Anliegen an alle Leser: Bitte schenkt kein Tier zu Weihnachten, nur weil es so niedlich wie Knut der Eisbeer aussieht und die rote Schleife dazu wunderbar passt.
Die Tierheime sind Anfang des neuen Jahres jedes mal überfüllt und noch schlimmer, es werden immer wieder Tiere einfach ausgesetzt. Diese moralische Verderbtheit unter den Menschen wird leider nicht kleiner.
Ich hoffe mit diesen Zeilen bei einigen Lesern Nachdenken ausgelöst und das Schlimmste verhindert zu haben.

Über die Kontaktadresse meiner Homepage: http://www.einklick.info schicke ich Ihnen gern
Material darüber, was man wissen muß, bevor man einen Welpen aufnimmt.

Elke Borisch
Zwinger von Duke´s Silberberg            http:/www.von-dukes-silberberg.de

Dienstag, 16. November 2010

Wintererkrankungen bei Hunden Teil 3

Blasenentzündung 

Wenn Hunde im Schnee herumtollen, wird oft der Bauch nass.  Leicht kann es dann, wie bei Menschen auch, zu einer Blasenentzündung kommen.
Dem Besitzer fällt als erstes auf, dass der Hund bei Gassigehen sehr lange braucht, um Urin abzusetzten. Hat eine Hündin eine Blasenentzündung, merkt man das besonders  daran, dass das Tier immer wieder ganz wenige Tröpfchen Harn verliert. In schweren Fällen ist das Harn absetzen sogar mit Schmerzen verbunden und
das Tier jault dabei.
Manchmal taucht sogar Blut im Urin auf, was besonders bei Schnee recht gut zu sehen ist.
Bei einer Blasenentzündung, ja schon bei Verdacht darauf, sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
Eine Blasenentzündung kann schnell zu einem Problem der Nieren werden und dann einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.
Stellt der Tierarzt eine Blasenentzündung fest, wird er-und zwar mindestens über 2 Wochen- ein sogennanntes harngängiges Antibiotikum sowie ein krampflösendes und schmerzlinderndes Mittel verabreichen. Eine genaue Überwachung des Patienten durch den Tierarzt während der Behandlung ist unbedingt erforderlich.

Tipp zur Vorbeugung:
Reiben Sie nach jedem Spaziergang im Schnee den Bau Ihres Hundes gründlich trocken.
Elke Borisch        http://www.einklick.info

Sonntag, 14. November 2010

Zwischenzehenekzem bei Hunden

Wintererkrankungen bei Hunden Teil 2

Gerade bei Hunden, die zwischen den Zehen längere Haare haben, fängt sich der Schnee und es bilden sich richtige Schneeklumpen an den Pfoten.
Durch die Feuchtigkeit und Kälte wird die zarte Haut zwischen den Zehen gereizt.
Die Folge:
Es entsteht ein Zwischenzehenekzem.
In schweren Fällen kann es sogar zu einer Vereiterung der Haut kommen, bei der dann große Blasen zwischen den Zehen auftreten.
Wenn der Besitzer einen üblen Geruch zwischen den Pfoten seines Hundes bemerkt
( dazu muß er nicht einmal die Nase direkt an die Pfoten halten), sollte er mit ihm unbedingt  zum Tierarzt gehen, der dann , falls nötig, den Vierbeiner mit einem Antibiotikum behandelt.
Wenn aber die Haut lediglich gerötet ist, dabei jedoch juckt
( das Tier leckt ständig an seinen Pfoten),
 reicht es oft, diese mit Wasser, dem etwas Kern- Seifenlauge zugesetzt wurde, gründlich zu waschen. Hinterher sollte man mit klarem Wasser sorgfältig nachspülen. und eine beruhigende Salbe auftragen.
Selbst erprobt ist die Anwendung von Olivenöl.  Einreiben und Schutzschuhe drüber ziehen, um ablecken zu vermeiden, den Hunden schmeckt Olivenöl offensichtlich gut...
Man kann sich aber auch ein juckreizlinderndes und entzündungshemmendes Spray durch den Tierarzt verordnen lassen.
Tipp:
Reiben Sie vor jedem Spaziergang im Schnee oder auf versalzenen Straßen die Pfoten und Ballen Ihres Hundes mit Mekfett, Hirschtalg oder anderen fetthalteigen Salben ein. Nach dem Spaziergang Pfoten gründlich reinigen.
Elke Borisch  http://www.einklick.info

Montag, 8. November 2010

Schneegastritis bei Hunden

Die Blätter sind schon größtenteils von den Bäumen gefallen und der Herbst geht langsam aber sicher zu Ende. Bald wird die Natur ihren Winterschlaf antreten und wir erwarten den ersten Schnee.
        Für die meisten Hunde eine Zeit zum wohl fühlen, im weichen Schnee zu laufen und Schneebällen hinter her zu laufen. Doch leider ist das tierische Vergnügen im Schnee für unsere Vierbeiner nicht ganz ohne gesundheitliches Risiko.
Wintererkrankungen beim Hund kommen häufig vor. Hier ein erstes Beispiel:

  • Die Schneegastritis -- eine typische Wintererkrankung, eine Entzündung der Magenschleimhaut.
Viele Hunde toben nicht nur im Schnee, sondern schlecken ihn gern und fressen ihn regelrecht. Der kalte Schnee reizt extrem die Magenschleimhaut und es kommt zu einer Entündung.
Nach ca. einem Tag beginnt der Hund zu erbrechen, zuerst die zu sich genommene Nahrung und manchmal bleibt es leider nicht dabei und er bricht den ganzen Tag, zuletzt nur noch gelblichen Schleim.
Besonders beunruhigend ist es für den Besitzer, wenn er im Schleim blutige Spuren findet.
Die massive Reizung der Magenschleimhaut führt zum Platzen kleiner Blutgefäße. Gundsätzlich sind diese kleinen Schlieren aber noch nicht weiter bedrohlich.

Dramatisch wird es wenn regelrechte Blutlagen erbrochen werden. Spätestens jetzt sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. Das ist auch notwendig, wenn noch Durchfall hinzu kommt.
Das erkrankte Tier wird zunächst 24 Stunden nüchtern gelassen und darf nur Wasser oder besser wäre noch Kamillentee oder auch schwarzen Tee mit einer Prise Saz und Traubenzucker  bekommen. Einige Tropfen Kondensmilch machen diese recht unattraktive Mischung für unseren kranken Vierbeiner etwas appetitlicher. Man verabreicht dies in kleinen Mengen über den Tag verteilt.
Die angegriffene Magenschleimhaut sollte unbedingt mit einem Medikament "abgedeckt" werden. Das Medikament muß der Tierarzt bestimmen, da er das erkrankte Tier  vor Ort untersucht und ur er  den Zustand richtig beurteilen kann.
Nach der 24-stündingen Hungerphase darf mit einer leicht verdaulichen Diät begonnen werden.  Empfehlenswert sind Reis, Huhn Magerquark oder Hüttenkäse, oder eine spezielle Magen-Darm-Diät, die beim Tierarzt erhältlich ist. Sollte auch Durchfall aufgetreten sein, darf auf keinen Fall Kohle in irgend einer Form eingesetzt werden. Dadurch wird nur der Kot dunkel bis schwarz, es ist aber kein therapeutischer Effekt damit verbunden. Auch hier gibt es speziell Mediamente zur Normalisierung der Darmflora, beim Tierarzt.
Als Tipp zur Vorbeugung:
Wenn Sie wissen, das Ihr Hund gern Schnee frisst, dann sollte Sie ihm  an weißen Wintertagen ein vom Tierarzt empfohlenes, die Magenschleimhaut schüzendes Medikament geben.
Das ist ein Auszug aus einem Artikel von Dr.D. Endres aus dem Gesundheitsjournal, den ich sehr interessant fand. Ich bin Besizter von vier Schnee begeisterten Weißen Schweizer Shäferhunden und kann nun vorbeugende Maßnahmen ergreifen, denn der Winter kommt bestimmt!
E.Borisch 
http://www.einklick.info