Dienstag, 16. November 2010

Wintererkrankungen bei Hunden Teil 3

Blasenentzündung 

Wenn Hunde im Schnee herumtollen, wird oft der Bauch nass.  Leicht kann es dann, wie bei Menschen auch, zu einer Blasenentzündung kommen.
Dem Besitzer fällt als erstes auf, dass der Hund bei Gassigehen sehr lange braucht, um Urin abzusetzten. Hat eine Hündin eine Blasenentzündung, merkt man das besonders  daran, dass das Tier immer wieder ganz wenige Tröpfchen Harn verliert. In schweren Fällen ist das Harn absetzen sogar mit Schmerzen verbunden und
das Tier jault dabei.
Manchmal taucht sogar Blut im Urin auf, was besonders bei Schnee recht gut zu sehen ist.
Bei einer Blasenentzündung, ja schon bei Verdacht darauf, sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
Eine Blasenentzündung kann schnell zu einem Problem der Nieren werden und dann einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.
Stellt der Tierarzt eine Blasenentzündung fest, wird er-und zwar mindestens über 2 Wochen- ein sogennanntes harngängiges Antibiotikum sowie ein krampflösendes und schmerzlinderndes Mittel verabreichen. Eine genaue Überwachung des Patienten durch den Tierarzt während der Behandlung ist unbedingt erforderlich.

Tipp zur Vorbeugung:
Reiben Sie nach jedem Spaziergang im Schnee den Bau Ihres Hundes gründlich trocken.
Elke Borisch        http://www.einklick.info

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