Wintererkrankungen bei Hunden Teil 2
Gerade bei Hunden, die zwischen den Zehen längere Haare haben, fängt sich der Schnee und es bilden sich richtige Schneeklumpen an den Pfoten.
Durch die Feuchtigkeit und Kälte wird die zarte Haut zwischen den Zehen gereizt.
Die Folge:
Es entsteht ein Zwischenzehenekzem.
In schweren Fällen kann es sogar zu einer Vereiterung der Haut kommen, bei der dann große Blasen zwischen den Zehen auftreten.
Wenn der Besitzer einen üblen Geruch zwischen den Pfoten seines Hundes bemerkt
( dazu muß er nicht einmal die Nase direkt an die Pfoten halten), sollte er mit ihm unbedingt zum Tierarzt gehen, der dann , falls nötig, den Vierbeiner mit einem Antibiotikum behandelt.
Wenn aber die Haut lediglich gerötet ist, dabei jedoch juckt
( das Tier leckt ständig an seinen Pfoten),
reicht es oft, diese mit Wasser, dem etwas Kern- Seifenlauge zugesetzt wurde, gründlich zu waschen. Hinterher sollte man mit klarem Wasser sorgfältig nachspülen. und eine beruhigende Salbe auftragen.
Selbst erprobt ist die Anwendung von Olivenöl. Einreiben und Schutzschuhe drüber ziehen, um ablecken zu vermeiden, den Hunden schmeckt Olivenöl offensichtlich gut...
Man kann sich aber auch ein juckreizlinderndes und entzündungshemmendes Spray durch den Tierarzt verordnen lassen.
Tipp:
Reiben Sie vor jedem Spaziergang im Schnee oder auf versalzenen Straßen die Pfoten und Ballen Ihres Hundes mit Mekfett, Hirschtalg oder anderen fetthalteigen Salben ein. Nach dem Spaziergang Pfoten gründlich reinigen.
Elke Borisch http://www.einklick.info
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen