Kaum zu glauben, was für ein Bild sich mir vor einigen Tagen bot. Im Garten waren unsere Hunde und Katzen beim Spielen und Herumtollen , als unser Kater plötzlich los schoß und da sah ich auch schon den Grund dafür!
Ein großer Buntspecht lag reglos am Boden und dieses unerwartete Freßchen wollte sich unser sonst friedlicher Kater nicht entgehen lassen! Aber da hatte er nicht mit unserer Hündin gerechnet, die schon von klein an einen regelrechten Beschützertrieb für kleinere Tiere entwickelt hat. Sie liebt Katzen, Igel,Frosche und auch Vögel, allerdings hört die Freundschaft bei Mäusen auf. Ihre Tierliebe konnte ich nun life mit erleben . Der freßlustige Kater wurde energisch verbellt und trat sogleich den Rückzug an.
Unsere Kora von der Löwengrube nahm den leblosen Specht vorsichtig ins Maul und brachte ihn zu mir, legt ihn auf den Boden und winselte mich kläglich an. So konnte ich den bildschönen Vogel aufnehmen und ins Haus bringen. Er bewegte sich nicht mehr, aber er lebte noch.
Wir erleben es immer wieder das Vögel trotz schwarzer Raubvogelaufkleber an den Fenstern, die als Abschreckung dienen sollen , gegen die Scheiben unseres Hauses fliegen.
Ich legte den Specht in eine kleine Kiste, um ihn vor unseren Katzen sicher unter zu bringen und hoffte auf sein Erwachen und so ich war ich richtig glücklich als dies nach ca.10 Minuten wirklich eintrat. Ich ließ ihn noch eine Stunde abgedeckt in der Kiste damit er sich noch erholen konnte.
Es war ein schönes Bild, als er dann wieder in die Freiheit startete.
Seit 2 Jahren kommen 7 Buntspechte im Winter zu uns, um ihr Futter zu ergänzen und sind dafür im Frühling und Sommer fleißig an unseren Bäumen beschäftig um Larven und Käfer zu vertilgen.
Nach diesem kleinen Vorspann, nun mein Anliegen an alle Leser.
Der Winter ist da...jedenfall schneit es heute auf der Rhön schon mit herrlichen großen Flocken und der Schee bleibt auch liegen. Es sind nun schon ca. 4 cm und wenn es kälter werden sollte schon eine kleine Grundlage zum zukünfigen Skifahren.
Unsere hier lebenden Wildvögel füttere ich über das ganze Jahr, wenn auch nur mit kleinen Mengen. Jetzt aber werden die beiden Futterstellen richtig reichlich bestückt. . Mit Tannenzweigen vor Schnee geschützt können sich alle Vögel ihr zum Leben nötiges Futter holen...
... und sie kommen in Massen...Spatzen, Finken, Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Kleiber, Specht, Kernbeißer, Amseln und seit diesem Jahr sogar Eichelhäher.
Bitte errichtet so viel wie möglich Futterstellen für unser Vögel. Sie haben es sehr schwer im Winter und können ohne unsere Hilfe nicht überleben.
Sie erfreuen uns im Sommer immer wieder mit ihrem Gesang, gebt Ihnen diese Freude die sie uns bereiten mit Futterhilfe zurück.
Man muß auch nicht immer Meisenknödel oder ähnliches kaufen. Ich habe einige Kokusnußschalen, die ich immer wieder mit selbst angesetzter Fettmasse (Frittefett, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, ein paar Rosinen und Kokosraspeln) fülle. Es ist in der Menge preiswerter als gekauftes Meisenfutter.
Werdet Ihr die Vögel im Winter unterstützen ?
Gibt es bei Euch Erfahrungwerte die man übernehmen könnte ?
Wenn ja... bitte schreibt einen Kommentar dazu.
Elke Borisch http://www.einklick.info
Montag, 22. November 2010
Samstag, 20. November 2010
Einen Hund als Weihnachtsgeschenk für Kinder ?
Wir befinden uns schon mitten im vorweihnachtlichen Trubel. Geschenke für Familie und Freunde werden gesucht und gefunden. Die Wünsche sind vielfältig aber nicht immer sollten sie um jeden Preis erfüllt werden.
Hier möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die mir voriges Jahr in der Vorweihnachtszeit passiert ist.
Ich war unterwegs mit meinen 4 Weißen Schweizer Schäferhunden und im allgemeinen ist unsere Gegend ( auf dem Gebaberg in der thüringer Rhön) ruhig und wird von nicht all zu vielen Touristen besucht. Meine Spaziergänge verlaufen so meist ohne Konfrontation mit anderen Hunden oder Wanderern.
Dies-mal war es anders, denn mir kam eine große Familie, 2 Kinder, Eltern und Großeltern auf direktem Weg entgegen. Die Kinder zwischen 5-7 Jahren und deren Aufschrei:
...oh guckt mal so viele, schöne, weiße Hunde.!!
Meine Vier hatten das wohl verstanden, denn sie setzten sich ordentlich hin und warteten.
Nun wollte man streicheln und blieb stehen...alle hatten Wanderstöcken in den Händen und mir wurde es schon ganz mulmig. So ca. 150 kg Masse im Ernstfall sind für mich ein wenig problematisch, um sie fest am Platz zu halten. Wir kamen ins Gespräch.
Nach einigem Hin und Her gaben die Kinder die Streichelidee auf aber dann kam es:
Oma (typisch, nicht Vati oder Mutti) wir wolle zu Weihnachten einen Hund. Die Mutter sagte: "kommt nicht in Frage, der Opa meinte, das man an die Schule denken solle" ...Nun folgten Tränen und Gebrüll. Der Vater übernahm die Verhandlung mit der Frage: " Züchten Sie diese Hunde und wann haben Sie wieder Welpen, ich möchte einen Kaufen als Weihnachtsgeschenk für meine Kleinen"
Abgesehen von der Tatsache, daß wir jedes neue Zuhause für unsere Welpen sehr genau überprüfen stellte sich mir hier eine andere Frage:
Wissen Eltern oder Großeltern was ein Welpe nötig hat, wenn er in seinem neuen Heim ankommt? Er wird ja von seiner Mutter und seinen Geschwistern gnadenlos getrennt.
Er brauch eine Kontaktperson, in den ersten Wochen 3oder4 mal Futter am Tag, wird mit Sicherheit seine ersten Pfützchen auf dem neune Parkett oder Teppich plazieren, von großen Dingen gar nicht zu reden. Er sollte in der ersten Zeit im Schlafzimmer bei seiner Kontakperson schlafen, muß sehr viel Spielen und lernen. Wird Schuhe und ähnliches mit Freude anknabbern usw.
Auf Anfrage stelle ich gern eine Liste zusammen und schicke diese an interessierte Personen.
In meinem Falle, konnte ich die Familie überzeugen erst mal eine Patenschaft über einen Hund im Tierheim zu übernehmen, um die Kinder mit Tieren vertraut zu machen und deren Verantwortungsbewußtsein für einen Hund langsam zu entwickeln. Diese Familie hat nach einigen Monaten einen Hund aus dem Tierheim geholt und dem geht es jetzt richtig gut.
Mein Anliegen an alle Leser: Bitte schenkt kein Tier zu Weihnachten, nur weil es so niedlich wie Knut der Eisbeer aussieht und die rote Schleife dazu wunderbar passt.
Die Tierheime sind Anfang des neuen Jahres jedes mal überfüllt und noch schlimmer, es werden immer wieder Tiere einfach ausgesetzt. Diese moralische Verderbtheit unter den Menschen wird leider nicht kleiner.
Ich hoffe mit diesen Zeilen bei einigen Lesern Nachdenken ausgelöst und das Schlimmste verhindert zu haben.
Über die Kontaktadresse meiner Homepage: http://www.einklick.info schicke ich Ihnen gern
Material darüber, was man wissen muß, bevor man einen Welpen aufnimmt.
Elke Borisch
Zwinger von Duke´s Silberberg http:/www.von-dukes-silberberg.de
Hier möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die mir voriges Jahr in der Vorweihnachtszeit passiert ist.
Ich war unterwegs mit meinen 4 Weißen Schweizer Schäferhunden und im allgemeinen ist unsere Gegend ( auf dem Gebaberg in der thüringer Rhön) ruhig und wird von nicht all zu vielen Touristen besucht. Meine Spaziergänge verlaufen so meist ohne Konfrontation mit anderen Hunden oder Wanderern.
Dies-mal war es anders, denn mir kam eine große Familie, 2 Kinder, Eltern und Großeltern auf direktem Weg entgegen. Die Kinder zwischen 5-7 Jahren und deren Aufschrei:
...oh guckt mal so viele, schöne, weiße Hunde.!!
Meine Vier hatten das wohl verstanden, denn sie setzten sich ordentlich hin und warteten.
Nun wollte man streicheln und blieb stehen...alle hatten Wanderstöcken in den Händen und mir wurde es schon ganz mulmig. So ca. 150 kg Masse im Ernstfall sind für mich ein wenig problematisch, um sie fest am Platz zu halten. Wir kamen ins Gespräch.
Nach einigem Hin und Her gaben die Kinder die Streichelidee auf aber dann kam es:
Oma (typisch, nicht Vati oder Mutti) wir wolle zu Weihnachten einen Hund. Die Mutter sagte: "kommt nicht in Frage, der Opa meinte, das man an die Schule denken solle" ...Nun folgten Tränen und Gebrüll. Der Vater übernahm die Verhandlung mit der Frage: " Züchten Sie diese Hunde und wann haben Sie wieder Welpen, ich möchte einen Kaufen als Weihnachtsgeschenk für meine Kleinen"
Abgesehen von der Tatsache, daß wir jedes neue Zuhause für unsere Welpen sehr genau überprüfen stellte sich mir hier eine andere Frage:
Wissen Eltern oder Großeltern was ein Welpe nötig hat, wenn er in seinem neuen Heim ankommt? Er wird ja von seiner Mutter und seinen Geschwistern gnadenlos getrennt.
Er brauch eine Kontaktperson, in den ersten Wochen 3oder4 mal Futter am Tag, wird mit Sicherheit seine ersten Pfützchen auf dem neune Parkett oder Teppich plazieren, von großen Dingen gar nicht zu reden. Er sollte in der ersten Zeit im Schlafzimmer bei seiner Kontakperson schlafen, muß sehr viel Spielen und lernen. Wird Schuhe und ähnliches mit Freude anknabbern usw.
Auf Anfrage stelle ich gern eine Liste zusammen und schicke diese an interessierte Personen.
In meinem Falle, konnte ich die Familie überzeugen erst mal eine Patenschaft über einen Hund im Tierheim zu übernehmen, um die Kinder mit Tieren vertraut zu machen und deren Verantwortungsbewußtsein für einen Hund langsam zu entwickeln. Diese Familie hat nach einigen Monaten einen Hund aus dem Tierheim geholt und dem geht es jetzt richtig gut.
Mein Anliegen an alle Leser: Bitte schenkt kein Tier zu Weihnachten, nur weil es so niedlich wie Knut der Eisbeer aussieht und die rote Schleife dazu wunderbar passt.
Die Tierheime sind Anfang des neuen Jahres jedes mal überfüllt und noch schlimmer, es werden immer wieder Tiere einfach ausgesetzt. Diese moralische Verderbtheit unter den Menschen wird leider nicht kleiner.
Ich hoffe mit diesen Zeilen bei einigen Lesern Nachdenken ausgelöst und das Schlimmste verhindert zu haben.
Über die Kontaktadresse meiner Homepage: http://www.einklick.info schicke ich Ihnen gern
Material darüber, was man wissen muß, bevor man einen Welpen aufnimmt.
Elke Borisch
Zwinger von Duke´s Silberberg http:/www.von-dukes-silberberg.de
Dienstag, 16. November 2010
Wintererkrankungen bei Hunden Teil 3
Blasenentzündung
Wenn Hunde im Schnee herumtollen, wird oft der Bauch nass. Leicht kann es dann, wie bei Menschen auch, zu einer Blasenentzündung kommen.
Dem Besitzer fällt als erstes auf, dass der Hund bei Gassigehen sehr lange braucht, um Urin abzusetzten. Hat eine Hündin eine Blasenentzündung, merkt man das besonders daran, dass das Tier immer wieder ganz wenige Tröpfchen Harn verliert. In schweren Fällen ist das Harn absetzen sogar mit Schmerzen verbunden und
das Tier jault dabei.
Manchmal taucht sogar Blut im Urin auf, was besonders bei Schnee recht gut zu sehen ist.
Bei einer Blasenentzündung, ja schon bei Verdacht darauf, sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
Eine Blasenentzündung kann schnell zu einem Problem der Nieren werden und dann einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.
Stellt der Tierarzt eine Blasenentzündung fest, wird er-und zwar mindestens über 2 Wochen- ein sogennanntes harngängiges Antibiotikum sowie ein krampflösendes und schmerzlinderndes Mittel verabreichen. Eine genaue Überwachung des Patienten durch den Tierarzt während der Behandlung ist unbedingt erforderlich.
Tipp zur Vorbeugung:
Reiben Sie nach jedem Spaziergang im Schnee den Bau Ihres Hundes gründlich trocken.
Elke Borisch http://www.einklick.info
Wenn Hunde im Schnee herumtollen, wird oft der Bauch nass. Leicht kann es dann, wie bei Menschen auch, zu einer Blasenentzündung kommen.
Dem Besitzer fällt als erstes auf, dass der Hund bei Gassigehen sehr lange braucht, um Urin abzusetzten. Hat eine Hündin eine Blasenentzündung, merkt man das besonders daran, dass das Tier immer wieder ganz wenige Tröpfchen Harn verliert. In schweren Fällen ist das Harn absetzen sogar mit Schmerzen verbunden und
das Tier jault dabei.
Manchmal taucht sogar Blut im Urin auf, was besonders bei Schnee recht gut zu sehen ist.
Bei einer Blasenentzündung, ja schon bei Verdacht darauf, sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
Eine Blasenentzündung kann schnell zu einem Problem der Nieren werden und dann einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.
Stellt der Tierarzt eine Blasenentzündung fest, wird er-und zwar mindestens über 2 Wochen- ein sogennanntes harngängiges Antibiotikum sowie ein krampflösendes und schmerzlinderndes Mittel verabreichen. Eine genaue Überwachung des Patienten durch den Tierarzt während der Behandlung ist unbedingt erforderlich.
Tipp zur Vorbeugung:
Reiben Sie nach jedem Spaziergang im Schnee den Bau Ihres Hundes gründlich trocken.
Elke Borisch http://www.einklick.info
Sonntag, 14. November 2010
Zwischenzehenekzem bei Hunden
Wintererkrankungen bei Hunden Teil 2
Gerade bei Hunden, die zwischen den Zehen längere Haare haben, fängt sich der Schnee und es bilden sich richtige Schneeklumpen an den Pfoten.
Durch die Feuchtigkeit und Kälte wird die zarte Haut zwischen den Zehen gereizt.
Die Folge:
Es entsteht ein Zwischenzehenekzem.
In schweren Fällen kann es sogar zu einer Vereiterung der Haut kommen, bei der dann große Blasen zwischen den Zehen auftreten.
Wenn der Besitzer einen üblen Geruch zwischen den Pfoten seines Hundes bemerkt
( dazu muß er nicht einmal die Nase direkt an die Pfoten halten), sollte er mit ihm unbedingt zum Tierarzt gehen, der dann , falls nötig, den Vierbeiner mit einem Antibiotikum behandelt.
Wenn aber die Haut lediglich gerötet ist, dabei jedoch juckt
( das Tier leckt ständig an seinen Pfoten),
reicht es oft, diese mit Wasser, dem etwas Kern- Seifenlauge zugesetzt wurde, gründlich zu waschen. Hinterher sollte man mit klarem Wasser sorgfältig nachspülen. und eine beruhigende Salbe auftragen.
Selbst erprobt ist die Anwendung von Olivenöl. Einreiben und Schutzschuhe drüber ziehen, um ablecken zu vermeiden, den Hunden schmeckt Olivenöl offensichtlich gut...
Man kann sich aber auch ein juckreizlinderndes und entzündungshemmendes Spray durch den Tierarzt verordnen lassen.
Tipp:
Reiben Sie vor jedem Spaziergang im Schnee oder auf versalzenen Straßen die Pfoten und Ballen Ihres Hundes mit Mekfett, Hirschtalg oder anderen fetthalteigen Salben ein. Nach dem Spaziergang Pfoten gründlich reinigen.
Elke Borisch http://www.einklick.info
Gerade bei Hunden, die zwischen den Zehen längere Haare haben, fängt sich der Schnee und es bilden sich richtige Schneeklumpen an den Pfoten.
Durch die Feuchtigkeit und Kälte wird die zarte Haut zwischen den Zehen gereizt.
Die Folge:
Es entsteht ein Zwischenzehenekzem.
In schweren Fällen kann es sogar zu einer Vereiterung der Haut kommen, bei der dann große Blasen zwischen den Zehen auftreten.
Wenn der Besitzer einen üblen Geruch zwischen den Pfoten seines Hundes bemerkt
( dazu muß er nicht einmal die Nase direkt an die Pfoten halten), sollte er mit ihm unbedingt zum Tierarzt gehen, der dann , falls nötig, den Vierbeiner mit einem Antibiotikum behandelt.
Wenn aber die Haut lediglich gerötet ist, dabei jedoch juckt
( das Tier leckt ständig an seinen Pfoten),
reicht es oft, diese mit Wasser, dem etwas Kern- Seifenlauge zugesetzt wurde, gründlich zu waschen. Hinterher sollte man mit klarem Wasser sorgfältig nachspülen. und eine beruhigende Salbe auftragen.
Selbst erprobt ist die Anwendung von Olivenöl. Einreiben und Schutzschuhe drüber ziehen, um ablecken zu vermeiden, den Hunden schmeckt Olivenöl offensichtlich gut...
Man kann sich aber auch ein juckreizlinderndes und entzündungshemmendes Spray durch den Tierarzt verordnen lassen.
Tipp:
Reiben Sie vor jedem Spaziergang im Schnee oder auf versalzenen Straßen die Pfoten und Ballen Ihres Hundes mit Mekfett, Hirschtalg oder anderen fetthalteigen Salben ein. Nach dem Spaziergang Pfoten gründlich reinigen.
Elke Borisch http://www.einklick.info
Montag, 8. November 2010
Schneegastritis bei Hunden
Die Blätter sind schon größtenteils von den Bäumen gefallen und der Herbst geht langsam aber sicher zu Ende. Bald wird die Natur ihren Winterschlaf antreten und wir erwarten den ersten Schnee.
Für die meisten Hunde eine Zeit zum wohl fühlen, im weichen Schnee zu laufen und Schneebällen hinter her zu laufen. Doch leider ist das tierische Vergnügen im Schnee für unsere Vierbeiner nicht ganz ohne gesundheitliches Risiko.
Wintererkrankungen beim Hund kommen häufig vor. Hier ein erstes Beispiel:
Nach ca. einem Tag beginnt der Hund zu erbrechen, zuerst die zu sich genommene Nahrung und manchmal bleibt es leider nicht dabei und er bricht den ganzen Tag, zuletzt nur noch gelblichen Schleim.
Besonders beunruhigend ist es für den Besitzer, wenn er im Schleim blutige Spuren findet.
Die massive Reizung der Magenschleimhaut führt zum Platzen kleiner Blutgefäße. Gundsätzlich sind diese kleinen Schlieren aber noch nicht weiter bedrohlich.
Dramatisch wird es wenn regelrechte Blutlagen erbrochen werden. Spätestens jetzt sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. Das ist auch notwendig, wenn noch Durchfall hinzu kommt.
Das erkrankte Tier wird zunächst 24 Stunden nüchtern gelassen und darf nur Wasser oder besser wäre noch Kamillentee oder auch schwarzen Tee mit einer Prise Saz und Traubenzucker bekommen. Einige Tropfen Kondensmilch machen diese recht unattraktive Mischung für unseren kranken Vierbeiner etwas appetitlicher. Man verabreicht dies in kleinen Mengen über den Tag verteilt.
Die angegriffene Magenschleimhaut sollte unbedingt mit einem Medikament "abgedeckt" werden. Das Medikament muß der Tierarzt bestimmen, da er das erkrankte Tier vor Ort untersucht und ur er den Zustand richtig beurteilen kann.
Nach der 24-stündingen Hungerphase darf mit einer leicht verdaulichen Diät begonnen werden. Empfehlenswert sind Reis, Huhn Magerquark oder Hüttenkäse, oder eine spezielle Magen-Darm-Diät, die beim Tierarzt erhältlich ist. Sollte auch Durchfall aufgetreten sein, darf auf keinen Fall Kohle in irgend einer Form eingesetzt werden. Dadurch wird nur der Kot dunkel bis schwarz, es ist aber kein therapeutischer Effekt damit verbunden. Auch hier gibt es speziell Mediamente zur Normalisierung der Darmflora, beim Tierarzt.
Als Tipp zur Vorbeugung:
Wenn Sie wissen, das Ihr Hund gern Schnee frisst, dann sollte Sie ihm an weißen Wintertagen ein vom Tierarzt empfohlenes, die Magenschleimhaut schüzendes Medikament geben.
Das ist ein Auszug aus einem Artikel von Dr.D. Endres aus dem Gesundheitsjournal, den ich sehr interessant fand. Ich bin Besizter von vier Schnee begeisterten Weißen Schweizer Shäferhunden und kann nun vorbeugende Maßnahmen ergreifen, denn der Winter kommt bestimmt!
E.Borisch
http://www.einklick.info
Für die meisten Hunde eine Zeit zum wohl fühlen, im weichen Schnee zu laufen und Schneebällen hinter her zu laufen. Doch leider ist das tierische Vergnügen im Schnee für unsere Vierbeiner nicht ganz ohne gesundheitliches Risiko.
Wintererkrankungen beim Hund kommen häufig vor. Hier ein erstes Beispiel:
- Die Schneegastritis -- eine typische Wintererkrankung, eine Entzündung der Magenschleimhaut.
Nach ca. einem Tag beginnt der Hund zu erbrechen, zuerst die zu sich genommene Nahrung und manchmal bleibt es leider nicht dabei und er bricht den ganzen Tag, zuletzt nur noch gelblichen Schleim.
Besonders beunruhigend ist es für den Besitzer, wenn er im Schleim blutige Spuren findet.
Die massive Reizung der Magenschleimhaut führt zum Platzen kleiner Blutgefäße. Gundsätzlich sind diese kleinen Schlieren aber noch nicht weiter bedrohlich.
Dramatisch wird es wenn regelrechte Blutlagen erbrochen werden. Spätestens jetzt sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. Das ist auch notwendig, wenn noch Durchfall hinzu kommt.
Das erkrankte Tier wird zunächst 24 Stunden nüchtern gelassen und darf nur Wasser oder besser wäre noch Kamillentee oder auch schwarzen Tee mit einer Prise Saz und Traubenzucker bekommen. Einige Tropfen Kondensmilch machen diese recht unattraktive Mischung für unseren kranken Vierbeiner etwas appetitlicher. Man verabreicht dies in kleinen Mengen über den Tag verteilt.
Die angegriffene Magenschleimhaut sollte unbedingt mit einem Medikament "abgedeckt" werden. Das Medikament muß der Tierarzt bestimmen, da er das erkrankte Tier vor Ort untersucht und ur er den Zustand richtig beurteilen kann.
Nach der 24-stündingen Hungerphase darf mit einer leicht verdaulichen Diät begonnen werden. Empfehlenswert sind Reis, Huhn Magerquark oder Hüttenkäse, oder eine spezielle Magen-Darm-Diät, die beim Tierarzt erhältlich ist. Sollte auch Durchfall aufgetreten sein, darf auf keinen Fall Kohle in irgend einer Form eingesetzt werden. Dadurch wird nur der Kot dunkel bis schwarz, es ist aber kein therapeutischer Effekt damit verbunden. Auch hier gibt es speziell Mediamente zur Normalisierung der Darmflora, beim Tierarzt.
Als Tipp zur Vorbeugung:
Wenn Sie wissen, das Ihr Hund gern Schnee frisst, dann sollte Sie ihm an weißen Wintertagen ein vom Tierarzt empfohlenes, die Magenschleimhaut schüzendes Medikament geben.
Das ist ein Auszug aus einem Artikel von Dr.D. Endres aus dem Gesundheitsjournal, den ich sehr interessant fand. Ich bin Besizter von vier Schnee begeisterten Weißen Schweizer Shäferhunden und kann nun vorbeugende Maßnahmen ergreifen, denn der Winter kommt bestimmt!
E.Borisch
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